Berufsdermatologie       
Hautkrankheiten und allergische Beschwerden gehören zu den häufigsten berufsbedingten Erkrankungen, die für die Betroffenen oftmals psychosoziale Einschränkungen bedeuten und einen Wechsel des Tätigkeitsfeldes notwendig machen können. Damit es nicht so weit kommt, ist die Prävention eines der vorrangigsten Aufgabengebiete in der Berufsdermatologie.
Viele Beschwerden können bereits durch einfache Maßnahmen am Arbeitsplatz vermieden oder gelindert werden. Deswegen wird neben der Therapie der Krankheit auch immer das Umfeld des Patienten berücksichtigt. Berufsdermatologen sind speziell darauf geschult arbeitsplatzbedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

In Zusammenarbeiten mit den verschiedenen Berufsgenossenschaften erstellen wir dermatologische Gutachten, um gemeinsam eine optimale Versorgung der Patientin oder des Patienten zu gewährleisten. Dabei stehen wir auch Unternehmen, die die Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter verbessern möchten, gerne hautmedizinisch beratend zur Seite.

Leitungswasser-Iontophorese
Bei einer Hyperhidrosis ist die Schweißsekretionssteuerung gestört und der Betroffene leidet unter übermäßigem Schwitzen. Dieses Krankheitsbild tritt häufig an den Händen auf, was nicht nur unangenehm ist sondern auch Einschränkungen beim Verrichten alltäglicher Arbeiten mit sich bringen kann.
Mit der Leitungswasser-Iontophorese kann man medikamentenfrei und nebenwirkungsarm eine schnelle Verbesserung erzielen. Dabei werden die Hände in Wasser gehalten, in das mittels Elektroden ein schwacher Strom geleitet wird. Der Patient verspürt dabei nur ein leichtes Kribbeln während der Stromfluss die Reizschwelle der Schweißdrüsen erhöht. Natürlich hilft die gleiche Behandlung auch bei stark schwitzenden Füßen.