Dermatologie                    
Hundertmilliarden Zellen, die sich langsam, aber lebenslänglich erneuern, bilden die zwei Quadratmeter große, zehn Kilogramm schwere, mit 120 Schweißdrüsen und fünfzehn Talgdrüsen pro Quadratzentimeter bestückte und durch 240 Kilometer feinste Blutgefäße versorgte Hülle unseres Körpers.
Dieses größte aller Organe ist ein Grenz- und zugleich Kontaktorgan zur Umwelt, die es nicht immer gut mit ihm meint. Die Haut ist Spiegel der Seele, der Gefühle, von Freud und Leid. Ihre Beschaffenheit wird geprägt von vermeidbaren oder von schicksalhaften äußeren und inneren Einflüssen. Sonne, Wind und Kälte hinterlassen Spuren ebenso wie das natürliche Altern oder wie Krankheiten innerer Organe, die sich an der Haut zeigen können.

Die Dermatologie ist die Lehre krankhafter Veränderungen der Haut, sie umfasst sowohl das Erkennen von Hautkrankheiten, als auch deren Behandlung. Dazu gehören:
  • Labordiagnostik: z. B. Pilzuntersuchung, Haaranalyse, mikroskopische Untersuchungen von Sekret, Schuppen, Abstrichmaterial usw.
  • die operative Entfernung krankhafter Haut- und Unterhautveränderungen gutartiger und bösartiger Natur mit nachfolgender Defektdeckung (plastisch chirurgische Ma├čnahmen)
  • Elektrochirurgie
  • die physikalische und chemische Behandlung von Hautkrankheiten, z. B. Bestrahlung mit verschiedenen Wellenlängen des Lichts (selektive UV-Therapie, UVA-1, Laser, Hochfrequenzelektrik, Kältetherapie und Kältechirurgie, Stromtherapie)
  • kosmetische, konservative und operative Behandlungsmethoden gegen Falten, Narben, Alterung
  • die Behandlung von Hautverletzungen und schlecht heilenden Wunden, z. B. bei Verbrennungen, Druckgeschwüren und Diabetes


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